1,8 Millionen Euro für das neue Feuerwehrhaus Förderung aus dem Ausgleichstock übertrifft die Erwartungen der Gemeinde deutlich
Erstelldatum29.07.2026
Die Gemeinde Eberstadt erhält 1,8 Millionen Euro aus dem Ausgleichstock des Landes für ihr neues Feuerwehrhaus im Gebiet „Im Steg“. Die Förderung liegt damit weit über den Erwartungen. Das Geld fließt in den Umbau einer bestehenden Gewerbehalle, in der künftig die Feuerwehrabteilungen Eberstadt und Hölzern gemeinsam untergebracht werden. „Das ist eine fantastische Nachricht für Eberstadt. Die hohe Förderung entlastet unseren Gemeindehaushalt erheblich und bestätigt uns darin, dass wir mit dem Umbau der Halle den richtigen Weg eingeschlagen haben. Ich danke allen Beteiligten für ihr Engagement in dieser Sache“, sagt Bürgermeister Patrick Dillig. Die Arbeiten am neuen Feuerwehrhaus laufen bereits.
1,8 Millionen Euro für das neue Feuerwehrhaus
1,8 Millionen Euro für das neue Feuerwehrhaus
Förderung aus dem Ausgleichstock übertrifft die Erwartungen der Gemeinde deutlich
Die Gemeinde Eberstadt erhält 1,8 Millionen Euro aus dem Ausgleichstock des Landes für ihr neues Feuerwehrhaus im Gebiet „Im Steg“. Die Förderung liegt damit weit über den Erwartungen. Das Geld fließt in den Umbau einer bestehenden Gewerbehalle, in der künftig die Feuerwehrabteilungen Eberstadt und Hölzern gemeinsam untergebracht werden. „Das ist eine fantastische Nachricht für Eberstadt. Die hohe Förderung entlastet unseren Gemeindehaushalt erheblich und bestätigt uns darin, dass wir mit dem Umbau der Halle den richtigen Weg eingeschlagen haben. Ich danke allen Beteiligten für ihr Engagement in dieser Sache“, sagt Bürgermeister Patrick Dillig. Die Arbeiten am neuen Feuerwehrhaus laufen bereits.
Förderung erleichtert Finanzierung
Das gesamte Projekt hat nach den bisherigen Berechnungen ein Volumen von rund fünf Millionen Euro. Die Gemeinde hat die 2019 errichtete Gewerbehalle für 1,79 Millionen Euro gekauft. Für den Umbau wurden zuletzt rund ca. 2,4 Millionen Euro veranschlagt. Hinzu kommen weitere projektbezogene Kosten. Auch mit der Förderung bleibt das neue Feuerwehrhaus eine große Investition für Eberstadt. Der Zuschuss verbessert die finanzielle Grundlage jedoch erheblich.
Der ungewöhnliche Weg über den Umbau einer Gewerbehalle machte die Finanzierung allerdings schwieriger. Viele Förderprogramme für Feuerwehrhäuser sind auf Neubauten zugeschnitten. Umbauten und die Nutzung bestehender Gebäude spielen dort bisher eine untergeordnete Rolle. Bürgermeister Patrick Dillig und Feuerwehrkommandant Marco Hinner wandten sich mit Schreiben an politische Entscheidungsträger und warben um Fördergeld aus dem Ausgleichstock. Bei persönlichen Gesprächen und Besuchen erläuterte die Gemeinde, warum die Umnutzung der Halle für Eberstadt die wirtschaftlichste und sinnvollste Lösung ist.
„Wir haben immer deutlich gemacht, dass wir verantwortungsvoll mit dem Geld der Gemeinde umgehen wollen“, erklärt Dillig. „Dass das Land diesen pragmatischen Ansatz nun mit 1,8 Millionen Euro unterstützt, ist ein starkes Signal.“ Wenn Vorort alle an einem Strang ziehen, dann finden solche Projektideen auch Anklang, dies freut uns besonders.
Bestehende Halle statt teurem Neubau
Eberstadt hat sich bewusst gegen einen klassischen Neubau entschieden. Ein neues Feuerwehrhaus auf einem unbebauten Grundstück hätte nach bisherigen Schätzungen acht bis zehn Millionen Euro gekostet. Zudem stand der Gemeinde dafür kein geeignetes Grundstück zur Verfügung. Mit der Gewerbehalle im Gebiet „Im Steg“ bot sich eine wirtschaftlichere Lösung. Die Gemeinde nutzt ein bestehendes Gebäude, vermeidet zusätzlichen Flächenverbrauch und kann das neue Feuerwehrhaus schneller verwirklichen. Die Halle verfügt über genügend Platz für die Fahrzeuge sowie für Büro-, Besprechungs- und Sozialräume.
Gemeinsamer Standort für beide Abteilungen
Das neue Feuerwehrhaus löst Probleme, die an den bisherigen Standorten nicht mehr behoben werden können. Die Gebäude in Eberstadt und Hölzern sind zu klein und entsprechen nicht mehr den Anforderungen an eine moderne Feuerwehr. Der Kreisbrandmeister hat beiden Standorten die Zukunftsfähigkeit abgesprochen.
Das Feuerwehrhaus in Eberstadt liegt zudem in einem Überschwemmungsgebiet. Beim Starkregen im Jahr 2016 wurde der Standort stark überflutet. Außerdem verläuft eine wichtige Versorgungsleitung über das Grundstück. Eine Erweiterung oder ein Neubau am bisherigen Standort ist deshalb praktisch ausgeschlossen.
Im neuen Feuerwehrhaus arbeiten die Abteilungen Eberstadt und Hölzern künftig unter einem Dach. Die Feuerwehr kann Abläufe bündeln und Fahrzeuge, Räume und Ausstattung gemeinsam nutzen. Zudem entstehen geeignete Räume für eine Jugendfeuerwehr.

