Wappen


Woher unser Wappen stammt

(Quelle: "Die Ortschronik der Gemeinde", Herausgeber Gemeinde Eberstadt, 1985)

Dass vor Jahrtausenden der Eber der "Beherrscher der Wälder ringsum" war, bekunden noch viele Namen, wie: Eberbach, Eberstadt, Eberfirst, Eberstall; aber rauch Saubach in Weinsberg, die Sulm, Sulzbach (Ort und Fluss) und der Schweinsberg bei Heilbronn. Damals gab es noch große, zusammenhängende Wälder und die Hänge der Berge waren bis weit ins Tal hinein mit Wald bewachsen.

Wappen Eberstadt

Bei dem Eberstädter Wappen ist der der Eber meist nur mit der oberen Körperhälfte dargestellt, in der oberen Hälfte des Wappens wiederum. Die Hirschstange in der unteren Hälfte des Wappens kennzeichnet die Gemeinde als "württembergisch". (Das württembergische Wappen hat drei Hirschstangen). Das älteste in Stein gehauene Wappen befindet sich auf der Ostseite am Turm der Kirche, zusammen mit dem herzoglich-württembergischen von 1628. Unter anderem befindet es sich auch "gegossen" auf dem Röhrbrunnen von 1784. Ein ebenfalls in Stein gehauenes Wappen ist über der "Kelter des Rathauses" angebracht. Da es diese Kelter nicht mehr gibt, ist es nach der Restaurierung des Rathauses (1981/82) "an der Ostseite des Rathauses, zur Hauptstraße hin".

Die Gemeinde ließ 1529 den Schultheißen von Weinsberg und 1615 die Stadt Weinsberg siegeln. (Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 419, Urkunde Nr. 28 und 30). Das lässt auf das Fehlen eines eigenen Siegels schließen. Im Gemeindesiegel kann ein Ortswappen erst seit 1902 belegt werden. Die Wappenfarben (gelb/schwarz) wurden im Jahr 1938 von der Archivdirektion festgelegt.





Wappen Hölzern

Die Blasonierung des Hölzerner Wappens lautet: In Silber eine bewurzelte grüne Eiche, deren Stamm beiderseits von je einem grünen Schildchen begleitet ist. Die Flagge der Gemeinde war Grün-Weiß. Die Eiche als Anspielung auf den Ortsnamen Hölzern kann seit etwa 1280 in Siegeln des Ortes nachgewiesen werden.








Wappen Lennach/ Buchhorn



In Lennach befinden sich das Alte Rathaus, eine alte Kelter, ein historischer Brunnen sowie ein Backhaus.

Der Straßenweiler Buchhorn weist ein historisches Gebäudeensemble in der Dorfmitte auf, darüber hinaus ein Backhaus von 1888 an der stattlichen Dorflinde mit 1992 renoviertem Eichbrunnen.




Es gibt auch zum Beispiel allein vier Eberstadt:

  • Eberstadt, Kreis Gießen an der Lahn
  • Eberstadt bei Darmstadt in Hessen, heute Darmstadt-Eberstadt
  • Eberstadt in Baden, heute Buchen-Eberstadt (Tropfsteinhöhle)
  • Eberstadt, Kreis Heilbronn in Württemberg

Im Jahr 1904 betrugen die Einwohnerzahlen in:

  • Eberstadt/Gießen = 497
  • Eberstadt/Darmstadt = 5.200
  • Eberstadt/Baden = 475
  • Eberstadt/Württbg. = 1.125

Diese Zahlen dürften sich aber wohl ebenso grundlegend verändert haben, wie das bei "unserem Eberstadt" der Fall ist. Neue Forschungen leiten "Eber" auch von dem fränkischen Wort "öwer" wie ober ab, also Oberstat oder Obere Stadt. Doch bleiben wir dabei: „Und an der Eber Badestatt - entstand das Dörfchen Eberstadt“. Noch aus der Zeit König Friedrichs von Württemberg (1797 - 1816) wird aus Eberstadt berichtet "dass Wildsauen mit ihren Jungen durch Wühlen großen Schaden anrichteten" und Dillenius berichtete in seiner "Weinsberger Chronik 1860" auf Seite 216, dass im Juli 1813 "Wildschaden durch Sauen" entstanden ist.